Historischer Verein für die Saargegend               gegründet 1839

1968 – Mythos und RealitĂ€t. Montag, 16. April 19:00 - 21:00, Rathausfestsaal SaarbrĂŒckenn

Der 3. Mai 1968 gilt als Geburtstag der so genannten 68er-Bewegung in Europa. Studentenproteste in Paris gegen das aus ihrer Sicht bourgeoise Bildungssystem eskalierten im Laufe der folgenden Tage zu BarrikadenkĂ€mpfen zwischen jungen Protestierenden und der Bereitschaftspolizei. Obwohl es seit 1967 in verschiedenen LĂ€ndern weltweit zu vergleichbaren Auseinandersetzungen gekommen war, wurde die Pariser Revolte und damit das Datum „Mai 68“ zur Ikone einer Bewegung, die noch heute viel und kontrovers diskutiert wird.
Das Historische Quartett diskutiert aus Anlass der runden Jahreszahl ĂŒber das „typisch französische“ an 1968, fragt, ob „1968“ tatsĂ€chlich eine politische InitialzĂŒndung war oder nur ein Brennglas, durch das sich viele Strömungen und Entwicklungen, die es schon seit den fĂŒnfziger Jahren gab, gebĂŒndelt haben, spricht ĂŒber das PhĂ€nomen der damaligen Jugendrevolte in der Popkultur, auch unter dem Aspekt ihrer baldigen Kommerzialisierung.
Nicht zuletzt soll es um die Fragen gehen, was „1968“ politisch bewirkt hat, was davon bis heute geblieben ist und ob es damals wie heute auch eine weit verbreitete Angst vor VerĂ€nderung und „bewegten Zeiten“ gab und gibt.

Es diskutieren:

Marianne Granz (Ministerin a. D. und SaarbrĂŒcker Zeitzeugin)
Professor Dr. Dietmar HĂŒser (Historiker, UniversitĂ€t des Saarlandes)
Professor Dr. Clemens Pornschlegel (Germanist, Ludwig Maximilians- UniversitĂ€t MĂŒnchen)
Moderation: Thomas Bimesdörfer (SR 2 KulturRadio)

Der Eintritt ist frei!

Prof. Dr. Johannes Dillinger, Gespenster und Geschichte. Was Spuksagen ĂŒber die Vergangenheit des Saarlandes verraten 19.1.2018, 18 Uhr, StĂ€dtisches Museum Saarlouis

Einladung zu einem Vortrag aus unserer Vortragsreihe:

Prof. Dr. Johannes Dillinger

Gespenster und Geschichte. Was Spuksagen ĂŒber die Vergangenheit des Saarlandes verraten

In der SagenĂŒberlieferung der Saar finden sie zahlreiche Geschichte ĂŒber Gespenster. Dieser Saarspuk hat Geschichte. Der Maltitz, der Varus, die Mottener Geister von Lebach, der Hoberger von PĂŒttlingen, der Ratzehans von Ottweiler, der Spitalhannes von Merzig, der Sumpfgeist von Roden und viele andere Gespenster unserer Sagen - alle sagen etwas ĂŒber das Leben unserer Vorfahren. Diese Gespenstergeschichten haben nĂ€mlich einen 'wahren' Kern. Anhand von ausgewĂ€hlten Beispielen aus dem ganzen Saarland wird untersucht, was uns Gespenstersagen ĂŒber die Vergangenheit verraten.

Dr. Justus Nipperdey: Wie Merzig auf die Landkarte kam. Johann Christoph Beers ‚Beschreibung des Saar-Stromes‘ (1690)

Einladung zu einem Vortrag aus unserer Vortragsreihe:

Dr. Justus Nipperdey, Wie Merzig auf die Landkarte kam. Johann Christoph Beers Beschreibung des Saar-Stromes‘ (1690)

Dienstag, 16. Januar, 19:30

Stadtbibliothek Merzig

 
Seit wann gibt es ausfĂŒhrliche Beschreibungen der Saar-Region – und welche Rolle spielt Merzig dabei? Diesen Fragen geht der Historiker Dr. Justus Nipperdey (UniversitĂ€t des Saarlandes) anhand der ersten buchförmigen Beschreibung der Saar von 1690 nach. Er stellt den Entstehungskontext des Werkes vor, die vom Autor verwendeten Quellen und die Systematik seiner Saar-Darstellung. Besonderes Interesse widmete der Autor der damaligen Zeitgeschichte, also den Kriegen des spĂ€ten 17. Jahrhunderts. So nahm er viele SchauplĂ€tze dieser Kriege in sein Buch auf, die in Ă€lteren Beschreibungen gar nicht vorkamen – wie etwa das 1677 zerstörte Merzig.

"Horrible Histories - Schlimme Geschichten": 3. Historyslam des HV am 18.1.2018, 19 Uhr, Filmhaus SaarbrĂŒcken

Bald ist es soweit, und der Eintritt ist frei! Wir freuen uns auf Sie.

       
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